Kandidaten gewinnen

Die Kandidatensuche ist eine der größten Herausforderungen und bietet zugleich die Chance, Gemeindeglieder zu motivieren, das Gemeindeleben aktiv mitzugestalten.

Einreichung von Wahlvorschlägen (§ 7 KVBO) bis 02. August 2020

Das Thema „Kandidatensuche“ wird oft vorschnell mit den Fragen verbunden: „Wem fällt jemand ein, den man ansprechen könnte? Wer sollte wieder kandidieren?“ Deshalb kann eine sinnvolle Folge von Denk- und Arbeitsschritten Hilfestellung für die Kandidatensuche geben:

  • Wer mit welchen Fähigkeiten wird im zukünftigen Kirchenvorstand gebraucht?
  • Wer spricht wen wann an? Dabei muss schon vor dem Gespräch klar sein, dass der oder die Angesprochene die Bedingungen für die Wählbarkeit in den Kirchenvorstand erfüllt.
  • Alle Kirchgemeindeglieder können Wahlvorschläge bis sechs Wochen vor dem allgemeinen Wahltag einreichen.
  • Wahlvorschläge müssen von mindestens fünf wahlberechtigten Kirchgemeindegliedern unterschrieben sein.
  • Die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten müssen schriftlich erklären, dass Sie zur Wahl stehen und bereit sind im Fall Ihrer Wahl das Gelöbnis als Kirchvorsteherin und Kirchvorsteher abzulegen.
  • Der Kirchenvorstand prüft, ob die genannten Kirchgemeindeglieder wählbar sind. Sollte ein Vorschlag gestrichen werden, teilt der Kirchenvorstand den Kirchgemeindegliedern, die den Wahlvorschlag eingereicht haben, den Grund der Streichung mit.
  • Der Kirchenvorstand kann auch selbst einen Wahlvorschlag aufstellen, insbesondere dann, wenn in den eingereichten Wahlvorschlägen die soziale Struktur und die Ortsteile der Kirchgemeinde nicht genügend berücksichtigt sind. Er ist hierzu verpflichtet, wenn keine oder nicht ausreichende Wahlvorschläge eingereicht werden.