Im Portrait

Laura Jursch

Kirchgemeinde Großenhainer Land, Jungdelegierte im Kirchenvorstand

„Ich sehe mich im Kirchenvorstand vor allem als Jugendvertreterin. Um zu schauen: Sprechen die Angebote, die gemacht werden, Jugendliche an? Was ich im Blick habe, ist aber auch: Was ist für den Gemeindeaufbau in der Gemeinde nützlich? Wie kann man Gemeinschaft fördern? Nicht bloß in Wantewitz.

Ich bin für das Große und Ganze da. Und ich schaue auch, ob in den Beschlüssen das Generationeninteresse vertreten wird.“


Stefan Lange

Brückenkirchspiel Vogtland, Vorsitzender des Kirchenvorstandes

„Kirche ist Heimat im Glauben die ich mitgestalten kann. Als Kirchenvorsteher wirke ich an wichtigen Entscheidungen mit, welche das Gemeindeleben, Mitarbeiter, Finanzen sowie Baumaßnahmen betreffen.

Besonders wichtig ist mir, dass Christen in ihrem Ort weiterhin Heimat in der Gemeinde behalten, aber auch gemeinsam Projekte fördern und nutzen, wenn sie nicht am eigenen Wohnort stattfinden. Durch meine Arbeit im Kirchenvorstand habe ich erlebt, wie vielfältig unsere Kirche ist, und jeder in den Gemeinden nach seinen Möglichkeiten hilft, den Raum zu erschaffen und zu erhalten, um seinen Glauben zu leben.“


Anja Preuß

St. Jakobus im Vogtland, Mitglied im Kirchenvorstand

„Kirche ist Gemeinschaft im Glauben; Menschen, die gemeinsam betend danken und bitten, singen, das Wort Gottes hören und reden, Menschen, die sich begegnen in Freude, mit Sorgen und im Leid. Um zu helfen diesen geistigen Ort zu erhalten und diese Begegnungen zu ermöglichen arbeite ich im Kirchenvorstand unserer Kirchgemeinde mit.

Dazu ist es notwendig eine organisatorische Struktur zu entwickeln in der sich ehrenamtliche Mitarbeiter entfalten und ihre Gaben einsetzen können. Dies liegt mir besonders am Herzen.

Dafür grundlegend und ebenso interessant ist es sich mit den Fragen des Personalwesens, des Haushaltsplanes oder der Friedhofsordnung zu befassen. Die Arbeit im KV hat mich bestärkt für Menschen und unseren Glauben einzutreten und kreativ vor Ort zu arbeiten.“


Dagmar Wolfram

Tharandt-Fördergersdorf, Mitglied im Kirchenvorstand

„Die Arbeit im Kirchenvorstand ist für mich Einladung, Gemeindeleben zu gestalten und Gemeinschaft zu erhalten, gemeinsam mit Menschen, denen das auch ein Bedürfnis und eine Aufgabe ist. 

Für mich sind dabei alle lebensnahen und alltäglichen Themen wichtig, da Gemeinde gelebte Gemeinschaft ist.

Eine Bereicherung ist für mich das gemeinsame Zuhören und Aufeinander-hören, Einladen und Sich-einladen-lassen, Weglassen und Einlassen zu erleben.“


André Zimmermann

Kirchgemeinde im Leipziger Süden, Mitglied im Kirchenvorstand

„Kirche ist ein Raum, in dem ich mit meinem Hoffen, meiner Dankbarkeit und meinen heilsamen Zweifeln nicht allein bin. Dieser Raum kann auf ganz verschiedene Weise gestaltet werden – ich versuche es mit meiner Arbeit im Kirchenvorstand nach Kräften und Begabung.

Es ist schön zu sehen, wie Dinge dabei gelingen; es ist aber auch eine besonders wertvolle Erfahrung, wenn einzelne Misserfolge nicht gleich alles infrage stellen, denn wir haben eine gemeinsame Basis. Auch in dieser Hinsicht habe ich einiges gelernt.

Ein besonderes Anliegen ist mir die schwieriger werdende Repräsentanz von Ehrenamtlichen in der Leitung immer größerer Gemeindestrukturen.“


Verena Hofmann

Kirchgemeinde im Leipziger Süden, Mitglied im Kirchenvorstand

„Kirche ist für mich ein geschützter Ort der Gemeinschaft, des Austauschs und des Wachsens. Im KV kann ich mich dafür engagieren, dass dies auch so bleibt.

Neben Menschen in der Verkündigung braucht es eben auch eine Leitung, die den Rahmen dafür steckt, in wachsenden Strukturen und mit begrenzteren finanziellen Mitteln Schwerpunkte setzt.

Ich habe im KV viele Sitzungen erlebt, einige protokolliert und manche geleitet. Dabei konnte ich gut lernen, den Grat zwischen einem angeregten Austausch und einem konkreten Ergebnis zu gehen und dabei meine persönlichen Stärken zu nutzen und diese weiterzuentwickeln.“


Andrea Düster

Kirchgemeinde Großröhrsdorf-Kleinröhrsdorf, Mitglied im Kirchenvorstand

„Kirche ist für mich vielfältig: ein Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und des Mitwirkens. All dies erlebe ich auch als Kirchvorsteherin. Im Kirchenvorstand ist es möglich, die eigenen Gaben aktiv einzubringen, an Aufgaben und Herausforderungen zu wachsen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Begonnen habe ich meine Kirchenvorstandsarbeit vor 18 Jahren im Kita-Ausschuss, mittlerweile arbeite ich im Verwaltungsausschuss mit. Die große Bandbreite an Tätigkeiten, die Gelegenheit, sich in einer Legislatur tiefer in Themen der Kirchgemeinde einarbeiten zu können, finde ich sehr bereichernd. Nicht immer sind alle einer Meinung, aber der gemeinsame Glaube und das gemeinsame Ziel, die Kirchgemeinde voranzubringen, helfen, damit umzugehen.“


Frank Uhlig

Kirchgemeinde Großrückerswalde, Mitglied im Kirchenvorstand

„Ich bin Frank Uhlig, 56 Jahre jung, verheiratet und arbeite als selbständiger Tischlermeister. Mit der Kirchgemeinde Großrückerswalde mit seiner Wehrkirche verbindet mich mein ganzes Leben. Das ist für mich ein großes Geschenk.

1990 wurde ich das erste Mal in den Kirchenvorstand berufen. Trotz meines jungen Alters wurde ich gleichwertiges Teil einer starken Gemeinschaft. Ich wurde ernst genommen. Was auf mich zukam, das wusste ich nicht und auch meine Wortmeldungen in den ersten Jahren waren wohl überschaubar. Seit einigen Jahren bin ich stellvertretender Vorsitzender und leite hin und wieder eine Sitzung.

Heute möchte ich bewusst Gemeindearbeit und alles was dazu gehört als Kirchvorsteher mitggestalten. Wenn mir auch der Wandel in unserer Kirche manchmal etwas zu schnell geht und wir oftmals wenig Spielraum für unsere Entscheidungen haben, können wir doch die weitere Entwicklung beeinflussen. Für mich ist es besonders wichtig, getroffene Beschlüsse, auch unpopuläre, gemeinsam nach außen zu tragen. Wie sehe ich die Arbeit in den kommenden 6 Jahren? Es werden Themen auf der Tagesordnung stehen, welche schon vor 30 Jahren aktuell waren, wie zum Beispiel Bauvorhaben und immer wieder die Suche nach neuen Formaten für Kinder und Familien. Hauptaufgabe wird aber sein, die strukturellen Veränderungen in Landeskirche und in meiner Kirchgemeinde mitzugestalten. Das wird in einem guten Miteinander im neu gewählten Kirchenvorstand und mit Gottvertrauen möglich sein.“


Norman Jäckel

Dreifaltigkeitskirchgemeinde Leipzig, Mitglied im Kirchenvorstand

„Kirche ist … der Ort, an dem ich gemeinsam mit anderen spüren kann, dass Jesus Christus mir nahe ist. Durch meine Mitarbeit im Kirchenvorstand kann ich helfen, diesen Raum zu gestalten.

Mir liegen unsere Gottesdienste und Rüstzeiten am Herzen. Wenn wir uns bei Gemeindeveranstaltungen oder in den Sitzungen des Kirchenvorstands treffen, ergeben sich immer wieder Gelegenheiten, mit anderen die Dinge in der Gemeinde zu planen und dann auch zu sehen und zu spüren, wie sich die Menschen freuen, die zu uns kommen.

Ich glaube, dass Gott uns auch in Zukunft zutraut, mitzuhelfen, dass die Gemeinde mit Leben gefüllt ist.“